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Plastikfreies Stroßafeschd 2019


#1

Hallo ihr Lieben,
ich bin Maya von “YOU MOVE” und habe mich als ehemalige Backnangerin bei dem Laufen über das diesjährige Straßenfest sehr über die ganze Müllverschmutzung geärgert. Statt mich nur darüber zu ärgern und dann wieder nach Berlin zu verschwinden um dort meinen Aktivismus zu betreiben dachte ich, warum nicht in Backnang? Und habe somit den Aufruf zum “plastikfreien Straßenfest 2019” gestartet. Es gibt 1000 Plastikstrohhalm Alternativen (mal ehrlich, eigentlich kann man die meist sogar ganz weglassen) und so viele Möglichkeiten für Mehrweg Systeme statt Einweg. Ich habe eine Mail an Nopper geschrieben und treffe mich am 16.7. mit Martin Schick, das ist der Hauptkoordinator für das Straßenfest zu einem Gespräch. Meine Forderungen sind bisher:

plastikfreies Straßenfest durch:

  • Verbot Plastikgeschirr, Plastikbecher, Plastikstrohhälme
  • finanzielle Unterstützung der einzelnen Ständen für den finanziellen Aufwand nachhaltige Alternativen zu kaufen
  • Einführung Tupperstelle (Backnanger*innen können dort Tupperdosen ausleihen, benutzen um sich etwas an einem Stand zu kaufen und wieder zurückgeben)
  • bin für weitere Forderungen offen
    ihr könnt mir auch gerne einfach eine Mail schreiben an:
    mayluiwoch@web.de

ganz liebe Grüße aus Berlin, ich freue mich über Nachrichten!
YOU MOVE Maya


#2

Hi Maya,

finde dein Beitrag zur Reduktion von Plastikmüll sehr unterstützenswert, da wir damit sowohl die überaus wertvolle Resource Erdöl verschwenden und gleichzeitig auch noch unsere Umwelt auf Jahrhunderte belasten.

Ich würde mich zusätzlich dafür aussprechen, zusätzlich auch gegen Plastiktüten aktiv zu werden.

Umfrage: Auf einer Skala von 1-10, wie viel wärst du bereit mehr zu investieren, um dem Einwegsystem Plastik in deinem Einkaufsalltag den Rücken kehren zu können?

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10

0 Teilnehmer

Gruß,
Daniel


#3

Gute Idee :slight_smile: Das finde ich könnte man mal generell in den lokalen Supermärkten ansprechen und vllt ein allgemein “Plastikfreies Backnang” versuchen. Da beim Straßenfest PlastikTüten nicht so der HauptMüll Verursacher sind, dachte ich ich halte das raus.


#4

Hi Maya,

Danke für deinen Beitrag! :slight_smile:
wir haben uns letzten Freitag mal gemeinsam hingesetzt und das Thema besprochen.
Wir finden das eine interessante Idee, die wir gerne weiterverfolgen würden.

Zum Thema plastikfreies Straßenfest haben wir uns überlegt, dass es die “Initiative Grüner Stand” gibt, die Stände belohnt, die sich an ein paar kleine Auflagen halten.
Dazu gehört unter anderem die Müllreduktion und die Vermeidung von nicht abbaubaren Materialien (Plastik, etc). Bei Anschluss eines Standes an die Initiative erhält dieser von uns eine Urkunde, die außen am Stand angebracht werden kann und die Teilnahme des Betriebs an dem Konzept anzeigt. Jeder Straßenfestbesucher hat so die Möglichkeit, noch vor Kauf von Produkten sich über die besonderen Umweltschutzmaßnahmen des Standes zu informieren, um so ggf. nur Stände zu unterstützen, die keinen Plastikmüll produzieren.

So erreichen wir eine dezentrale Finanzierung des Konzepts über die Betriebe, dich gleichzeitig durch diese Differenzierung mehr umweltbewusste Kunden gewinnen können.

Die Stände geben an die Besucher Strohhalme, Becher, Teller, Servietten und Besteck aus.
Wir haben bereits eine Sammlung an Alternativen, die man dafür verwenden könnte:

Bei Strohhalmen gibt es mehrere Möglichkeiten, einmal recht günstige abbaubare Strohhalme aus Plastikersatz, diese kosten ca 1,4ct pro Stück, bei einer Abnahme ab 50.000 Strohhalmen.

Daneben gibt es die etwas teurere Möglichkeit, essbare Strohhalme zu verwenden.
Diese kosten in einer Stückzahl ab 100.000 etwa 10cent pro Strohhalm.
Folgender Link zu den essbaren Strohhalmen: https://wisefood.de/

Ich habe bereits einiges an Recherche betrieben und werde hier nochmal ein umfangreiches Update veröffentlichen, zu dem aber noch wichtige Fragen geklärt werden müssen.

  • Sollte der Einkauf der Verbrauchsgüter zentral stattfinden? Dadurch erreichen wir für die Stände insgesamt günstigere Einkaufskonditionen.
  • Können wir so etwas evtl über Spenden oÄ finanzieren, um noch mehr Stände für die Initiative zu gewinnen?
  • Welche Alternativen gibt es noch zu Tellern & Bechern?
  • Gibt es weitere Verbrauchsmaterialien?
  • Gibt es weitere Einsparungsmöglichkeiten und wo? (Stromverbrauch, etc)
  • Können wir eine solche Planung auch auf andere Feste wie Beispielsweise den Backnanger Weihnachtsmarkt übertragen?
  • Können wir das mit anderen coolen Aktionen und Vereinen wie beispielsweise Viva Con Agua verbinden?

Gruß,
Felix


#5

Ich möchte die Verteilung der Finanzierung über die Betriebe hiermit ausdrücklich bekräftigen, da sich die finanzielle Situation der Kommunen durch viele Faktoren in den letzten Jahren (wie bspw. die Flüchtlingskrise 2015) weiter verschlechtert hat und dahingehend eine dezentrale Aufwandsverteilung in das Konzept integriert werden muss.

Zum vorherigen Beitrag @Felix.Papsdorf:
Ich denke 10 Cent pro Strohhalm werden zu viel sein, da hören sich die 1,4 Cent für lediglich abbaubare und nicht essbare schon viel erschwinglicher an - ist ja ausreichend für Erreichung des Konzeptziels.