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Digitalisierung gestalten


#1

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#2

Meiner Meinung nach ist es gerade jetzt, wo langsam klar wird wie allumfassend die Digitalisierung unsere Alltagswelt, Wirtschaft, und Gesellschaft verĂ€ndern wird, wichtig im gemeinsamen Dialog miteinander eine positive Vision der Zukunft auszuarbeiten und auch dafĂŒr zu sorgen dass diese umgesetzt wird.

Wenn wir BĂŒrger uns nicht vernetzen wird sich meiner EinschĂ€tzung nach die Schere zwischen arm und reich noch viel weiter öffnen, da viele Jobs von Industriearbeitern, aber auch Bankangestellten und andere BĂŒrojobs von einem Roboter oder einer kĂŒnstlichen Intelligenz ersetzt werden da diese/r einfach viel billiger, schneller und rund um die Uhr arbeiten kann. So werden die Besitzer dieser Maschienen reicher und die durch sie ersetzten Angestellten Ă€rmer.
Wenn wir also in den nĂ€chsten 10-20 Jahren ein massives Arbeitslosigkeitsproblem, ein Überalterungsproblem und ein wachsendes klimatisches Problem bekommen mĂŒssen Maßnahmen erdacht werden um all diesen Problemen entgegenzutreten. Dabei nĂŒtzt es meiner Meinung nach nicht viel diese Leute einfach weiter zu beschĂ€ftigen nur um der BeschĂ€ftigung willen. Wir brauchen ein grundlegendes Umdenken, vorallem im Bildungs-, Sozial- und Wirtschaftsbereich.
Wir mĂŒssen die Menschen befĂ€higen sich auch selbst sinvoll zu betĂ€tigen, wirtschaftliche, soziale und ökologische Projekte zu initiieren und zu realisieren oder sich ehrenamtlich zu betĂ€tigen. Allein aus diesem Grund und der steigenden Altersarmut denke ich auch dass wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen werden. Desweiteren sollten wir auch den Breitbandinternetausbau möglichst Zeitnah abschließen und auch schon mit dem 5G Netzstandart zumindest in GroßstĂ€dten starten.
Desweiteren mĂŒssen wir besonders kleine und MittelstĂ€ndische Betriebe schĂŒtzen und ein Gleichgewicht zwischen diesen und den Großkonzernen herstellen, zum Beispiel indem man mal beginnt auch von den großen Firmen die gleichen SteuersĂ€tze zu verlangen wie fĂŒr jeden normalen Menschen und Kleinbetrieb, auch auslĂ€ndische Großkonzerne konsequent zu besteuern und Steuerflucht zu verhindern.


#3

@Axel.Bauer Ich teile deine Meinung bezĂŒglich diesem Thema, vorallem was das Arbeitsplatz-Problem betrifft, dass uns noch in dieser Generation treffen wird.

Mit dem Themenkomplex Digitalisierung sind noch so viele Proxyprobleme mit assoziiert, dass sich ein Fehler, bzw. ein “Verschlafen”, an dieser Stellen in viele anderen negative Aspekte multiplizieren wird.
Wir mĂŒssen dringend innerhalb von Deutschland digitale Projekte und junge Unternehmen fördern und auch innerhalb der Bildung die Herausforderung entsprechend adressieren.

Ich wĂŒrde mich zwar nicht dafĂŒr aussprechen, jeden SchĂŒler bspw. verpflichtend das Programmieren zu lehren, es jedoch aber auf jeden Fall erstens optional anbieten und zweitens wichtige, grundlegende Konzepte standardmĂ€ĂŸig zu unterrichten.

Letzteres sehe ich vor allem auch fĂŒr unsere Demokratie als essenziell an:

Nur wenn die Mehrheit auch ĂŒber die neuen, teils sehr komplexen, digitalen Prozesse aufgeklĂ€rt ist, kann sich diesbezĂŒglich auch eine entsprechend realitĂ€tsbezogene Mehrheitsmeinung zu diesen VorgĂ€ngen bilden.

Meiner Meinung nach aktuell sehr verbreitete Einstellungen wie “Ich habe nichts zu verbergen - also ist fĂŒr mich Datenschutz generell irrelevant”, oder “ich kann mich sowieso nicht vor Datenmissbrauch schĂŒtzen” halte ich als mehrheitlicher Gedanke als Ă€ußert gefĂ€hrlich fĂŒr unsere zukĂŒnftige Gesellschaft, da durch die Unwissenheit ein Machtvakuum entsteht.


#4

Als wichtigen ersten Ansatz sehe ich definitiv Handlungsbedarf in der Bildungspolitik.
In Schulen muss der Umgang mit digitalen Netzwerken bzw dem gesamten Internet realitÀtsnah vermittelt werden.
Auch die Bedienung des PCs (die am Besten autodidaktisch erfolgt) muss gelehrt werden. Es lassen sich keine statischen Lerninhalte mehr vermitteln, weil wir eine stark beschleunigte Entwicklung sehen. Diese erlaubt meiner Meinung nach keinen Stillstand mehr. Digitale Lerninhalte können nicht erst den langen Weg ĂŒber das Kultusministerium gehen, die durch den schnellen Wandel veraltet sind.
Lehrer mĂŒssen den SchĂŒlern das RĂŒstzeug mitgeben, sich mit dem Internet kritisch auseinanderzusetzen und die (neuen) Möglichkeiten des Mediums selber zu erfassen.

Nur damit bleiben wir auch im digitalen Markt konkurrenzfĂ€hig und erziehen SchĂŒler zu mĂŒndigen (digitalen) BĂŒrgern.

Mein Vorschlag ist es, das auch in eine neue Bildungsstrategie zu implementieren @Axel.Bauer


#5

Da muss ich euch beiden zustimmen, allerdings finde ich schon dass wir noch viele statische Lehrinhalte behalten mĂŒssen da sich vieles nicht verĂ€ndert (Chemie, Physik, Mathematik) jedoch die Lehrmethoden verbessern und gerade bei “ProblemfĂ€chern” fĂŒr viele SchĂŒler wie Mathematik auch versuchen durch digitale Lehrmethoden gezielter auf die SchwĂ€chen und StĂ€rken der einzelnen SchĂŒler einzugehen um so insgesamt ein besseres Lernergebnis zu erhalten. Im Bereich der digitalen Bildung stimme ich dir zu dass wir versuchen mĂŒssen Lehrinhalte schneller anpassen zu können und nicht den Weg ĂŒbers Kultusministerium zu gehen. Hier schlage ich mehr Freiheiten fĂŒr die einzelnen Schulen vor, auch bei z.b. Projekten mit “außerschulischen” Lehrpersonen.